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Legionäre - Kämpfer in Rom
Derzeit sind einige interessante Videos über die Ausbildung und das Leben von Legionären im antiken Rom bei ZDF in der Mediathek zu finden. Man kann ein Eindruck davon bekommen, wie es auch hier im Cannstatter Kastell zugegangen sein kann oder muss. Im Hallschlag waren Legionäre aus Mazedonien angesiedelt.

Vom harten körperlichen Training bis zum intensiven Umgang mit Waffen: Die ersten Dienstjahre als Legionär verlangten viel Disziplin. Der Dienst bot aber auch ein regelmäßiges Einkommen und Verpflegung. Und eine umfassende Ausbildung.

Mehr als nur eine militärische Ausbildung

Neben der Möglichkeit zum sozialen Aufstieg bot die Legion eine Ausbildung, die weit über das rein Militärische hinausging: Die jungen Legionäre lernten auch handwerkliche und organisatorische Fähigkeiten, die ihnen nach ihrer Dienstzeit nützlich waren.

Was es bedeutete, Teil der mächtigen römischen Armee zu sein, zeigen die Filme am Beispiel von zwei Schauplätzen: Lugdunum (dem heutigen Lyon) und dem Kastell Vindolanda am Hadrianswall. Historische Fundstücke wie die Vindolanda-Tafeln geben intime Einblicke in offizielle und private Nachrichten und offenbaren die persönliche Seite des Soldatenlebens:

Freundschaften, die Pflege kleiner Haustiere und sogar geheime Liebschaften, die trotz des Zölibats gepflegt wurden.

Neue Erkenntnisse decken die Wahrheit auf

Der Zweiteiler „Legionäre – Kämpfer für Rom“ zeigt anhand von archäologischen Funden und lebendigen Reenactments die harte Ausbildung und das wahre Leben der römischen Soldaten abseits des Kriegermythos.

Die Legionäre genossen die Vorteile der regelmäßigen Verpflegung, der finanziellen Sicherheit und des Schutzes der Lagerstrukturen. Zu den täglichen Aufgaben gehörten die Pflege der Waffen, die Instandhaltung des Lagers bis hin zu Kontrollgängen.

https://www.zdf.de/dokus/legionaere-kaempfer-fuer-rom-100