Einweihung Wilhelm-Bauer-Weg
Seit dem 2.Oktober hat der Verbindungsweg entlang des Jüdischen Friedhofs zwischen Düsseldorfer Straße und Sparrhärmlichweg einen Namen: Wilhelm-Bau-Weg.
Den entscheidenden Anstoß dazu hat die Nachbarin Franziska Gritzbach mit der Einsendung einer Gelben Karte an die Stadt gemacht.
„Das ist die positivste Gelbe Karte, die man sich vorstellen kann“, beschrieb Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler.
Werden doch Gelbe Karten hauptsächlich für Beschwerden verwendet. Die Idee wurde im November 2025 wohlwollend vom Bezirksbeirat bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung unterstützzt.
Stuttgarts Erster Bürgermeister Fabian Mayer hat zusammen mit Monika Bauer und Tochter Kerstin das Schild enthüllt und das Band durchschnitten.
Anschließend wurde das GAnze min Wilhelm-Bauer-Manier gebührend bei Wein, Brezeln und Äpfeln mit zahlreichen Anwohnern,Freunden und Wegbegelitern gefeuert.
Kinder der umliegenden Kindertageesstätten Düsserldorfer Straße und Maria-Regina steuerten zwei Lieder bei.
Bürgermeister Mayer würdigte Wilhem Bauer. Seit zehn Jahren weihe er jetzt Plätze und Wege ein. „Aber so viele Menschen habe ich noch nie dabei erlebt.“
Das spreche für Wilhelm Bauer, einen richtigen Macher. 37 Jahre lang war er Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Bad Cannstatt,
war Gründungsmitglied des Volksfestvereins. 38 Jahre betrieb der Boskoop seine Besenwirtschaft, die Raum für Begegnung, Geselligkeit und Humor bot.
Boskoop, bekennender Musik- und Mundartfan, bleibt als herzensguter, positiver Mensch in Erinnerung, immer den Schalk im Nacken.
Und Bezirksvorsteher Bernd-MArcel Löffler ergänzte: „Ein Menschenfänger im positivsten Sinne“.
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